Renommierter Virologe warnt vor Auslöschung großer Teile der menschlichen Bevölkerung durch globale Impfkampagne

Profil von Dr. Geert Vanden Bossche

15. März 2021 Dr. Geert Vanden Bossche ist unabhängiger Virologe und Impfstoffexperte und war früher bei der globalen Impfallianz GAVI und der Bill & Melinda Gates Foundation beschäftigt. Er steht damit alles andere als im Ruf ein Impfgegner zu sein. Am 6. März startete er mit folgendem Beitrag einen verzweifelten und medial nahezu unbeachteten Aufruf zum Überdenken der derzeitigen globalen Impfkampagne, deren Fehlerhaftigkeit es seiner Ansicht nach immer schwerer macht „sich vorzustellen, wie die Folgen der umfangreichen und fehlerhaften menschlichen Intervention in dieser Pandemie nicht große Teile unserer menschlichen Bevölkerung auslöschen werden.“ Stattdessen macht er sich für wirksamere Ansätze bei der Entwicklung von Impfstoffen stark. Er hofft damit Politik, Wissenschaftsgemeinde und Öffentlichkeit wachrütteln zu können, bevor es zu spät ist und die Pandemie endgültig außer Kontrolle gerät. Globalpolitik.de unterstützt seinen Aufruf auf dieser bescheidenen Plattform und stellt eine deutsche Übersetzung bereit.

Von Geert Vanden Bossche, DMV, PhD

An alle Autoritäten, Wissenschaftler und Experten auf der ganzen Welt, die dies betrifft: die gesamte Weltbevölkerung.

Ich bin alles andere als ein Impfgegner. Als Wissenschaftler wende ich mich normalerweise nicht an eine solche Plattform, um zu Impfthemen Stellung zu beziehen. Als engagierter Virologe und Impfexperte mache ich nur dann eine Ausnahme, wenn Gesundheitsbehörden zulassen, dass Impfstoffe in einer Weise verabreicht werden, die die öffentliche Gesundheit gefährdet, vor allem, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert werden. Die derzeitige äußerst kritische Situation zwingt mich, diesen Notruf zu verbreiten. Da das beispiellose Ausmaß der menschlichen Beteiligung an der Covid-19-Pandemie nun zu einer globalen Katastrophe ohnegleichen zu führen droht, kann dieser Aufruf nicht laut und deutlich genug ertönen.

Wie gesagt, ich bin nicht gegen die Impfung. Im Gegenteil, ich kann Ihnen versichern, dass jeder der aktuellen Impfstoffe von brillanten und kompetenten Wissenschaftlern entworfen, entwickelt und hergestellt wurde. Allerdings sind diese Art von prophylaktischen Impfstoffen völlig ungeeignet und sogar höchst gefährlich, wenn sie in Massenimpfkampagnen während einer viralen Pandemie eingesetzt werden. Vakzinologen, Wissenschaftler und Klinikärzte sind geblendet von den positiven Kurzzeiteffekten bei einzelnen Patenten, scheinen sich aber nicht um die katastrophalen Folgen für die globale Gesundheit zu kümmern. Solange mir nicht wissenschaftlich bewiesen wird, dass ich falsch liege, ist es schwierig zu verstehen, wie die derzeitigen Interventionen beim Menschen verhindern sollen, dass sich zirkulierende Varianten in ein wildes Monster verwandeln.

In einem Wettlauf gegen die Zeit schließe ich mein wissenschaftliches Manuskript ab, dessen Veröffentlichung angesichts der immer größer werdenden Bedrohung durch sich schnell ausbreitende, hochinfektiöse Varianten leider zu spät kommen dürfte. Deshalb habe ich mich entschlossen, bereits jetzt eine Zusammenfassung meiner Erkenntnisse sowie meiner Grundsatzrede auf dem jüngsten Vaccine Summit in Ohio zu veröffentlichen. Am vergangenen Montag habe ich internationalen Gesundheitsorganisationen, darunter auch der WHO, meine Analyse der aktuellen Pandemie auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Immunbiologie von Covid -19 vorgelegt. In Anbetracht des Ausmaßes der Notlage forderte ich Sie auf, meine Bedenken zu berücksichtigen und eine Debatte über die schädlichen Folgen einer weiteren "viralen Immunflucht" anzustoßen. Für diejenigen, die keine Experten auf diesem Gebiet sind, stelle ich im Folgenden eine zugänglichere und verständlichere Version der Wissenschaft hinter diesem heimtückischen Phänomen vor.

Obwohl die Zeit drängt, habe ich bisher noch keine Rückmeldung erhalten. Experten und Politiker haben geschwiegen, während sie offensichtlich immer noch eifrig über die Lockerung der Vorschriften zur Infektionsprävention und "Frühlings-Freiheit" reden. Meine Aussagen beruhen auf nichts anderem als auf der Wissenschaft. Sie dürfen nur von der Wissenschaft widerlegt werden. Während man kaum falsche wissenschaftliche Aussagen machen kann, ohne von Gleichgesinnten kritisiert zu werden, scheint es so, als ob die Elite der Wissenschaftler, die derzeit unsere Weltpolitiker berät, es vorzieht zu schweigen. Genügend wissenschaftliche Beweise sind auf den Tisch gelegt worden. Leider bleiben sie von denen, die die Macht haben zu handeln, unberührt. Wie lange kann man das Problem ignorieren, wenn es gegenwärtig massive Beweise dafür gibt, dass die virale Immunflucht die Menschheit jetzt bedroht? Wir können kaum sagen, wir hätten es nicht gewusst - oder wären nicht gewarnt worden.

In diesem quälenden Brief setze ich meine ganze Reputation und Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Ich erwarte von Ihnen, den Hütern der Menschheit, mindestens das Gleiche. Es ist von äußerster Dringlichkeit. Eröffnen Sie die Debatte. Mit allen Mitteln: Drehen Sie den Trend!

GESUNDHEITSNOTSTAND VON INTERNATIONALER BEDEUTUNG

Warum die Massenimpfung inmitten einer Pandemie ein unbezähmbares Monster schafft

DIE Schlüsselfrage lautet: Warum scheint sich niemand um die virale Immunflucht zu kümmern? Lassen Sie mich versuchen, dies anhand eines leichter zu verstehenden Phänomens zu erklären: Die antimikrobielle Resistenz. Man kann diese Geißel leicht auf die Resistenz gegen unsere selbstgemachten "antiviralen Antbiotika" extrapolieren. In der Tat können Antikörper, die von unserem eigenen Immunsystem produziert werden als selbstgemachte antivirale Antbiotika betrachtet werden, unabhängig davon, ob sie Teil unseres angeborenen Immunsystems sind oder als Reaktion auf spezifische Krankheitserreger im Laufe des Lebens ausgelöst werden. Angeborene sind nicht keimspezifisch, während erworbene spezifisch auf den eindringenden Erreger gerichtet sind. Bei der Geburt ist unser angeborenes Immunsystem "unerfahren", aber gut etabliert. Es schützt uns vor einer Vielzahl von Krankheitserregern und verhindert dadurch, dass diese Erreger Krankheiten verursachen. Da sich das angeborene Immunsystem nicht an die Krankheitserreger erinnern kann, denen es begegnet ist (die angeborene Immunität hat kein sogenanntes "immunologisches Gedächtnis"), können wir uns nur dann weiterhin auf ebenjenes verlassen, wenn wir es gut genug "trainieren". Das Training wird durch regelmäßige Exposition gegenüber einer Vielzahl von Umweltstoffen, einschließlich Krankheitserregern, erreicht. Mit zunehmendem Alter werden wir jedoch immer häufiger mit Situationen konfrontiert, in denen unsere angeborene Immunität (oft als "erste Linie der Immunabwehr" bezeichnet) nicht stark genug ist, um den Erreger an der Eintrittspforte (meist Schleimhautbarrieren wie Atemwegs- oder Darmepithelien) aufzuhalten. In diesem Fall muss sich das Immunsystem auf spezialisiertere Effektoren unseres Immunsystems verlassen (d. h. auf antigenspezifische Abwehrkräfte und T-Zellen), um den Erreger zu bekämpfen. Wenn wir heranwachsen, bauen wir also zunehmend eine erregerspezifische Immunität auf, einschließlich hochspezifischer Abwehrkräfte. Da diese eine stärkere Affinität für den Erreger (z. B. Virus) haben und hohe Konzentrationen erreichen können, können sie unsere natürlichen Abwehrkräfte bei der Bindung an den Erreger/Virus ziemlich leicht verdrängen. Es ist genau diese Art von hochspezifischen, hochwirksamen Abwehrkräften, die die aktuellen Covid-19-Impfstoffe hervorrufen. Natürlich ist der noble Zweck dieser Abwehrkräfte, uns vor Covid-19 zu schützen. Warum sollte es dann also große Bedenken geben, diese Impfstoffe zur Bekämpfung von Covid-19 zu verwenden?

Nun, ähnlich den Regeln, die für klassische antimikrobielle Antbiotika gelten, ist es von größter Wichtigkeit, dass unsere selbstgemachten "antiviralen Antibiotika" in ausreichender Konzentration zur Verfügung stehen und auf die spezifischen Eigenschaften unseres Feindes zugeschnitten sind. Deshalb ist es im Falle einer bakteriellen Erkrankung entscheidend nicht nur die richtige Art von Antbiotikum zu wählen (basierend auf den Ergebnissen eines Antibiogramms), sondern das Antibiotikum auch lange genug einzunehmen (entsprechend der Verschreibung). Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, besteht die Gefahr, dass die Mikroben eine Chance zum Überleben erhalten und somit die Krankheit ausufern kann. Ein sehr ähnlicher Mechanismus kann auch für Viren gelten, insbesondere für Viren, die leicht und schnell mutieren können (was z. B. bei Coronaviren der Fall ist); wenn der Druck, der durch die Immunabwehr des Wirts (sprich: der Bevölkerung) ausgeübt wird beginnt die virale Replikation und Übertragung des Virus zu bedrohen, nimmt dieses eine andere Hülle an, so dass es vom Wirtsimmunsystem nicht mehr leicht erkannt und somit angegriffen werden kann. Das Virus ist nun in der Lage, der Immunität zu entkommen. Auf diese Strategie kann sich das Virus aber nur verlassen, wenn es noch genügend Platz hat, um sich zu vermehren. Viren sind, im Gegensatz zu den meisten Bakterien, auf lebende Wirtszellen angewiesen, um sich zu vermehren. Aus diesem Grund ist das Auftreten von solchen entkommenen Mutationen nicht allzu besorgniserregend, solange die Wahrscheinlichkeit, dass diese Varianten schnell einen anderen Wirt finden, recht gering ist. Das ist aber bei einer viralen Pandemie zum Teil nicht der Fall! Während einer Pandemie breitet sich das Virus über den ganzen Globus aus, wobei viele Personen das Virus ausscheiden und übertragen (sogar asymptomatische "Träger"). Je höher die Viruslast ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus auf Personen trifft, die noch nicht infiziert waren oder die zwar infiziert waren, aber keine Symptome entwickelt haben. Wenn sie nicht ausreichend durch ihre angeborene Immunabwehr geschützt sind, werden sie sich mit Covid-19 infizieren, da sie sich nicht auf andere, d.h. erworbene Abwehrkräfte verlassen können. Es wurde in der Tat ausgiebig berichtet, dass die Zunahme von S (spike)-spezifischen Abwehrkräften in asymptomatisch infizierten Menschen eher begrenzt und nur kurzlebig ist. Außerdem haben diese Abwehrkräfte nicht die volle Reife erreicht. Die Kombination von viraler Infektion vor dem Hintergrund einer suboptimalen Abwehrkräfte-Reife und -Konzentration ermöglicht dem Virus die Selektion von Mutationen, die es ihm erlauben, dem Immundruck zu entkommen. Die Selektion dieser Mutationen erfolgt vorzugsweise im S-Protein, da dies das virale Protein ist, das für die virale Infektiosität verantwortlich ist. Da die selektierten Mutationen das Virus mit einer erhöhten Infektionsfähigkeit ausstatten, wird es für das Virus nun viel einfacher bei infizierten Personen eine schwere Erkrankung auszulösen. Je mehr Menschen symptomatisch erkranken, desto besser kann das Virus seine Ausbreitung und den Fortbestand sichern (Menschen, die schwer erkranken, scheiden mehr Viren aus und das über einen längeren Zeitraum als asymptomatisch infizierte Personen). Leider reicht der kurzzeitige Anstieg der S-spezifischen Abwehrkräfte aber aus, um die angeborenen/natürlichen Abwehrkräfte zu umgehen. Diese werden außer Gefecht gesetzt, da ihre Affinität für S geringer ist als die Affinität von S-spezifischen Abwehrkräften. Das bedeutet, dass mit zunehmender Infektionsrate in der Bevölkerung die Anzahl der Personen, die sich infizieren, während sie einen momentanen Anstieg der S-spezifischen Abwehrkräfte erleben, stetig zunimmt. Folglich wird die Anzahl der Personen, die sich infizieren, während sie eine momentane Abnahme ihrer angeborenen Immunität erfahren, zunehmen. Infolgedessen wird eine stetig wachsende Anzahl von Personen anfälliger für eine schwere Erkrankung, anstatt nur leichte Symptome (d. h. auf die oberen Atemwege beschränkt) oder gar keine Symptome zu zeigen. Während einer Pandemie werden vor allem junge Menschen von dieser Entwicklung betroffen sein, da ihre natürlichen Abwehrkräfte noch nicht weitgehend durch eine Vielzahl "erworbener", antigenspezifischer Abwehrkräfte unterdrückt sind. Die natürlichen Abwehrkräfte, und die natürliche Immunität im Allgemeinen, spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz vor Krankheitserregern, da sie unsere erste Linie der Immunabwehr bilden. Im Gegensatz zur erworbenen Immunität schützen angeborene Immunantworten vor einem großen Spektrum von Krankheitserregern. Also kompromittieren oder opfern Sie Ihre angeborene Immunabwehr nicht! (Hervorhebung des Übersetzers) Da die natürlichen Abwehrkräfte und die angeborenen Immunzellen ein breit gefächertes Spektrum an fremden (d.h. nicht-selbstständigen) Erregern erkennen (von denen nur einige ein pathogenes Potential haben), ist es in der Tat wichtig, sie ausreichend mit Herausforderungen aus der Umwelt in Kontakt zu halten. Indem man das angeborene Immunsystem (das leider kein Gedächtnis hat!) TRAINIERT hält, kann man Keimen, die wirklich pathogenes Potental haben, viel leichter widerstehen. Es wurde zum Beispiel berichtet und wissenschaftlich bewiesen, dass die Exposition gegenüber anderen, recht harmlosen Coronaviren, die eine "gewöhnliche Erkältung" verursachen, einen, wenn auch kurzlebigen, Schutz gegen Covid-19 und seine treuen Handlanger (d.h. die infektiöseren Varianten) bieten kann.

Eine Unterdrückung der angeborenen Immunität, besonders in den jüngeren Altersgruppen, kann daher sehr problematisch werden. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass der Mangel an Exposition aufgrund der strengen Eindämmungsmaßnahmen, die zu Beginn der Pandemie eingeführt wurden, nicht dazu beigetragen hat, das angeborene Immunsystem der Menschen gut zu trainieren. Als ob dies die angeborene Immunabwehr in diesem Bevölkerungssegment nicht schon stark beeinträchtigen würde, kommt noch eine weitere Kraft ins Spiel, die die Morbiditäts- und Mortalitätsraten in den jüngeren Altersgruppen dramatisch erhöhen wird: MASSENIMPFUNG der ÄLTEREN. Je umfangreicher diese Altersgruppen geimpft und damit geschützt werden, desto mehr ist das Virus gezwungen, in den jüngeren Altersgruppen weiterhin Krankheiten zu verursachen. Dies wird nur möglich sein, wenn es in die S-spezifischen Abwehrkräfte entweicht, die bei zuvor asymptomatisch infizierten Personen kurzzeitig erhöht sind. Gelingt dies dem Virus, kann es von der (vorübergehend) unterdrückten angeborenen Immunität profitieren und dadurch bei immer mehr dieser Personen eine Erkrankung auslösen und seine eigene Ausbreitung sicherstellen. Die gezielte Selektion von Mutationen im S-Protein ist also der richtige Weg, um die Infektiosität des Virus bei Kandidaten zu erhöhen, die aufgrund einer vorübergehenden Schwäche der angeborenen Immunabwehr anfällig für die Krankheit sind.

Inzwischen stehen wir aber auch bei geimpften Menschen vor einem großen Problem, da sie immer häufiger mit infektiösen Varianten konfrontiert werden, die einen Typ des S-Proteins aufweisen, der sich zunehmend von der im Impfstoff enthaltenen S-Edition unterscheidet (die letztere stammt von dem ursprünglichen, viel weniger infektiösen Stamm zu Beginn der Pandemie). Je mehr Varianten infektiös werden (d.h. als Folge der Blockade des Zugangs des Virus zum geimpften Segment der Population), desto weniger schützt der Impfstoff. Schon jetzt führt der fehlende Schutz zu Virusausscheidungen und - übertragungen bei Impflingen, die diesen infektiöseren Stämmen ausgesetzt sind (die übrigens zunehmend das Feld dominieren). Auf diese Weise werden die Geimpften derzeit zu asymptomatischen Trägern, die infektiöse Varianten ausscheiden.

Irgendwann, in einer wahrscheinlich sehr nahen Zukunft, wird es für das Virus profitabler, einfach ein paar weitere Mutationen (vielleicht nur eine oder zwei) zum S-Protein der viralen Varianten hinzuzufügen (die bereits mit mehreren Mutationen ausgestattet sind, die die Infektiosität erhöhen), um zu versuchen, die Bindung an den Rezeptor (ACE-2), der auf der Oberfläche permissiver Epithelzellen exprimiert wird, weiter zu stärken. Dies wird es der neuen Variante nun ermöglichen, die geimpftem Abwehrkräfte bei der Bindung an den ACE-Rezeptor zu übertreffen. Das bedeutet, dass es in diesem Stadium nur sehr wenige zusätzliche gezielte Mutationen innerhalb der viralen Rezeptorbindungsdomäne braucht, um den S-spezifischen Anti-Covid-19-Abwehrkräften vollständig zu widerstehen, unabhängig davon, ob diese durch den Impfstoff oder durch eine natürliche Infektion ausgelöst werden. Zu diesem Zeitpunkt wird es dem Virus tatsächlich gelungen sein, Zugang zu einem riesigen Reservoir von Personen zu erlangen, die nun hochgradig anfällig für die Krankheit geworden sind, da ihre S-spezifischen Abwehrkräfte nun nutzlos geworden sind, was den Schutz angeht, aber immer noch für eine lang anhaltende Unterdrückung ihrer angeborenen Immunität sorgen (d.h. natürliche Infektionen und insbesondere Impfungen lösen relativ langlebige spezifizierende Abwehrkräfte aus). Das anfällige Reservoir umfasst sowohl geimpfte Menschen als auch solche, die aufgrund einer früheren Covid-19-Erkrankung über ausreichend S-spezifische Abwehrkräfte verfügen. Also, MISSION ERFÜLLT für Covid-19, aber eine DESASTRÖSE SITUATION für alle Geimpften und Covid-19 seropositiven Menschen, da sie nun sowohl ihre erworbene als auch ihre angeborene Immunabwehr gegen Covid-19 verloren haben (während hochinfektiöse Stämme im Umlauf sind!). Das ist "ein kleiner Schritt für das Virus, aber eine riesige Katastrophe für die Menschheit", d.h. wir haben das Virus in der jüngeren Bevölkerung so weit hochgepeitscht, dass es jetzt nur noch wenig Mühe kostet, Covid-19 in ein hochinfektiöses Virus umzuwandeln, das sowohl den angeborenen Arm unseres Immunsystems als auch den adaptiven/erworbenen komplett ignoriert (unabhängig davon, ob die erworbenen Abwehrkräfte durch Impfung oder natürliche Infektion entstanden sind). Die Gefahr für das Virus wird jetzt sogar noch vernachlässigbarer, da viele Impflinge jetzt hochinfektiösen Virusvarianten ausgesetzt sind, obwohl sie nur eine einzige Impfung erhalten haben. Sie sind also mit Abwehrkräften ausgestattet, die noch keine Optimalfunktionalität erworben haben. Es ist nicht nötig zu erklären, dass dies die Immunflucht nur noch weiter verstärken wird. Im Grunde genommen werden wir sehr bald mit einem super-infektiösen Virus konfrontiert sein, das unserem wertvollsten Abwehrmechanismus komplett widersteht: Dem menschlichen Immunsystem.

Aus all diesen Gründen wird es immer schwieriger, sich vorzustellen, wie die Folgen der umfangreichen und fehlerhaften menschlichen Intervention in dieser Pandemie nicht große Teile unserer menschlichen Bevölkerung auslöschen werden. Es sind nur wenige andere Strategien denkbar, um ein relativ harmloses Virus mit der gleichen Effizienz in eine Biowaffe der Massenvernichtung zu verwandeln.

Es ist sicherlich auch erwähnenswert, dass Mutationen im S-Protein dafür bekannt sind, dass Coronaviren Speziesbarrieren überwinden können. Das bedeutet, dass das Risiko, dass das Virus durch eine impfstoffvermittelte Immunflucht auf andere Tierarten, insbesondere auf industrielle Nutztiere (z. B. in Schweine- und Geflügelfarmen), überspringen kann, nicht zu vernachlässigen ist. Von diesen Tierarten ist bereits bekannt, dass sie mehrere verschiedene Coronaviren beherbergen und in der Regel in Betrieben mit hoher Besatzdichte gehalten werden. Ähnlich wie beim Influenzavirus könnten diese Spezies dann ein zusätzliches Reservoir für das SARS-COVID-2-Virus sein. Da sich Krankheitserreger gemeinsam mit dem Immunsystem des Wirts entwickelt haben, sind natürliche Pandemien von akuten, selbstlimitierenden Virusinfektionen so gestaltet, dass sie nicht mehr Menschenleben fordern als unbedingt nötig. Durch das Eingreifen des Menschen wurde der Verlauf dieser Pandemie von Anfang an gründlich gestört. Weit verbreitete und strenge Maßnahmen zur Infektionsprävention in Kombination mit Massenimpfkampagnen mit unzureichenden Impfstoffen werden zweifellos zu einer Situation führen, in der die Pandemie zunehmend "außer Kontrolle" gerät.

Paradoxerweise ist die einzige Intervention, die eine Perspektive bieten könnte, diese Pandemie zu beenden (außer sie ihren katastrophalen Lauf nehmen zu lassen), ...IMPFUNG. Natürlich wäre die Art der zu verwendenden Impfstoffe völlig anders als bei konventionellen Impfstoffen, da sie nicht die üblichen Verdächtigen, d.h. B- und T-Zellen, sondern NK-Zellen anregen. Es gibt in der Tat überzeugende wissenschaftliche Belege dafür, dass diese Zellen eine Schlüsselrolle bei der vollständigen Eliminierung von Covid-19 in einem frühen Stadium der Infektion bei asymptomatisch infizierten Personen spielen. NK-Zellen sind Teil des zellulären Arms unseres angeborenen Immunsystems und können, ähnlich wie natürliche Abwehrkräfte, ein breites und vielfältiges Spektrum an Krankheitserregern erkennen und bekämpfen. Es gibt eine solide wissenschaftliche Grundlage für die Annahme, dass es möglich ist, NK-Zellen so zu "präparieren", dass sie Coronaviren (einschließlich aller ihrer Varianten) in einem frühen Stadium der Infektion erkennen und abtöten. Es wird zunehmend beschrieben, dass NK-Zellen mit der Fähigkeit ausgestattet sind, ein immunologisches Gedächtnis zu erwerben. Wenn diese Zellen so trainiert werden, dass sie Coronavirus-infizierte Zellen dauerhaft erkennen und angreifen können, könnte unser Immunsystem perfekt für einen gezielten Angriff auf das Universum der Coronaviren vor der Exposition gewappnet sein. Da die auf NK-Zellen basierende Immunabwehr eine sterilisierende Immunität bietet und ein breites und schnelles Schutzspektrum ermöglicht, kann man davon ausgehen, dass die Nutzung unserer angeborenen Immunzellen die einzige Art der menschlichen Intervention sein wird, die die gefährliche Ausbreitung hochinfektiöser Covid-19-Varianten aufhalten kann.

Wenn wir Menschen unsere Spezies erhalten wollen, haben wir keine andere Wahl, als diese hochinfektiösen Virusvarianten auszurotten. Dies wird in der Tat große Impfkampagnen erfordern. Allerdings werden NK-zellbasierte Impfstoffe in erster Linie unsere natürliche Immunität besser vorbereiten (Gedächtnis!) und eine Herdenimmunität induzieren (was genau das Gegenteil von dem ist, was die aktuellen Covid-19-Impfstoffe tun, da diese die Impflinge zunehmend zu asymptomatischen Trägern machen, die das Virus ausscheiden) (Hervorhebung des Übersetzers). Es bleibt also keine Sekunde Zeit, um einen Gang höher zu schalten und die derzeitigen Killer-Impfstoffe durch lebensrettende Impfstoffe zu ersetzen.

Ich appelliere an die WHO und alle beteiligten Akteure, unabhängig von ihrer Überzeugung, eine solche Aktion sofort zum EINZIGEN WICHTIGSTEN ÖFFENTLICHEN GESUNDHEITSNOTFALL VON INTERNATIONALER BEDEUTUNG zu erklären.

Autor: Geert Vanden Bossche, DVM, PhD (6. März 2021) - https://www.linkedin.com/in/geertvandenbossche/

 

Die Übersetzung ist zwar konsequent am Original, allerdings wurden einige wenige Begriffe der leichteren Lesbarkeit wegen simplifiziert (beispielsweise wurde der Begriff „abs“ mit dem Begriff „Abwehrkräfte“ übersetzt). Wer sich daher, und das wird ausdrücklich empfohlen, einen eigenen Eindruck vom Originaltext verschaffen möchte, der findet ihn hier !

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